Netzwelt

DNS Benachmarking mit Open-source DNS Benchmark Utility namebench

Wer sich über einen Router mit dem Internet verbindet, muss sich über die DNS-Konfiguration keine Gedanken machen.

Der Provider gibt dabei die Adresse eines DNS-Servers vor oder bietet seinen eigenen, cachenden Nameserver an.

Bei der Suche nach alternativen DNS-Servern, die eventuell schneller sind und keiner Zensur unterliegen, hilft das Open-Source-Tool Namebench.

Namebench per Kommandozeile

In Anlehnung an den Raspberry Pi :

Für Systeme ohne grafische Oberfläche bietet Namebench seine Dienste auch auf der Kommandozeile an. Seine Parameter verrät das Tool mit dem Aufruf

$ sudo apt-get install python-tk # Eventuell noch nicht installiert $ ./namebench.py

Auf einem Linux-System mit laufendem X-Server muss man den automatischen Start der grafischen Oberfläche mit dem Parameter „-x“ unterbinden. Die meisten Optionen der Oberfläche lassen sich auch auf der Kommandozeile nutzen, allerdings steht nicht für jede Option ein eigener Schalter zur Verfügung. Ohne Parameter führt Namebench einen Check mit allen bekannten DNS-Servern aus, jedoch ohne Upload der Ergebnisse. Um stattdessen einige selbst ausgewählte DNS-Server zu testen, muss Namebench mit

./namebench.py -x -O 192.168.1.254 [DNS2] [DNS3] [DNS4]

aufgerufen werden. Die Ergebnisse landen auch hier als HTML-Datei im Verzeichnis /tmp.

http://www.heyder-net.de/download/blog/namebench_2013-10-22_1022.html

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